Institut für deutsche Tätowier-Geschichte e.V.
Forschung, Archivierung und Vermittlung zur Geschichte des Tätowierens in Deutschland
Das Institut für deutsche Tätowier-Geschichte e.V. (IDTG) befasst sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte des Tätowierens in Deutschland im internationalen Kontext. Als interdisziplinär arbeitender, gemeinnütziger Verein fördern wir den Austausch zwischen Forschung und kulturellen Institutionen – insbesondere in den Bereichen Geschichts-, Kultur-, Kunst- und Medienwissenschaft.
Wir unterstützen Forschende durch Quellenmaterial, Beratung und Vernetzung und kooperieren mit Universitäten, Museen, Archiven und Sammlungen bei Ausstellungen, Publikationen und Projekten. Darüber hinaus stellen wir ausgewählte Objekte und Inhalte für wissenschaftliche und kuratorische Kontexte zur Verfügung. Unsere Forschungsergebnisse veröffentlichen wir in Fachpublikationen, Vorträgen und Ausstellungen.
Das IDTG bietet als Forum und Impulsgeber für eine reflektierte Auseinandersetzung mit der deutschen Tätowier-Geschichte – forschend, vermittelnd und vernetzend.
Wir freuen uns über Ihr Interesse – treten Sie gern mit uns in Kontakt, wenn Sie kooperieren oder sich austauschen möchten.



Der Verkauf erfolgt über die Shop- und Versandstruktur von Warlich Rum – einem aus dem Forschungsprojekt Nachlass Warlich hervorgegangenen Partner des IDTG.
Die Verbindung ergibt sich aus einer gemeinsamen Entstehungsgeschichte.
Neuheit
Ruth & Hans Ullrich
Der erste Sammelband des IDTG beleuchtet Leben und Wirken von Ruth und Hans Ullrich, die die Tätowier-Subkultur der 1940er/50er Jahre entscheidend prägten. Basierend auf bislang unveröffentlichten Quellen – darunter das Ullrich’sche Vorlagealbum, persönliche Korrespondenz und Werbematerial – öffnet das Buch ein Fenster in eine bisher nur unzureichend erforschte Epoche der Tattoo-Geschichte. Zudem werden Themen wie Stigmatisierung, Bildmotive, Vorlagebücher und internationale Netzwerke – etwa die Verbindung zu Jessie Knight – im Kontext der gesellschaftlich-politischen Bedingungen der Mitte des 20. Jahrhunderts untersucht.
